Alles eins: Wer sind wir wirklich?

Kennst Du diese Spätnachtgedanken? Dieses wach liegen und sich nach dem großen Ganzen Fragen?Dieses kitzelnde Gefühl in der Magengegend, wenn Du spürst, das Du ein Teil von etwas wirklich großem bist?

Bild & Text Konrad Meier
Bild & Text Konrad Meier

Zum Abend noch etwas, was einen wachliegen lässt, und gleichzeitig vor Freude hüpfen. Etwas, worüber ich gestern nachgedacht habe, als ich eine Doku über die Droge DMT geschaut habe.


Und da es so gut dazu passt, ein Gedicht, welches ich letztes Jahr geschrieben habe. Bald werde ich das erste Mal bei einem Poetry Slam auftreten. Ich bin schon ganz gespannt.


Gestern dachte ich:

Alle Probleme des Lebens basieren auf der Angst vor der Endlichkeit desselben.


Würden wir daran glauben, oder aber die Erfahrung machen, dass das Ich, das unsere körperliche Wahrnehmung nur eine Möglichkeit von vielen ist, dann würden wir etwas fundamentales verstehen:


Wir sind nicht allein. Wir sind alles. Jeder Mensch ist Teil eines großen Ganzen. Wir sind Sternenstaub. Das klingt esoterisch, ist aber physikalischer Fakt: wir bestehen aus den selben Atomen wie der Rest des Universums, wir sind aus den Bausteinen des großen Ganzen zusammengesetzt.


Es könnte also jeder Mensch auch nach dem bestmöglichen Leben für alle seine Mitmenschen und seine Umwelt streben. So würde das Leben für alle Menschen zu dem Wunder, das es ist.


Es passt ganz hervorragend dazu, und jeder sollte es gelesen haben, deshalb verlinke ich hier noch auf die Kurzgeschichte The Egg von Andy Weir


Ich glaube, es steckt viel Wahrheit darin. Deswegen will ich so ein Denken als Grundlage meines Handelns setzen. Was meint Ihr?

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