Anti-Komfortzonen Newsflash 1

Der beste Weg, dich persönlich weiterzubringen, ist das Verlassen deiner Komfortzone. Warum man das tun sollte? Sogar möglichst oft? Und wie? Schau mal rein :)

Ein kurzer Abriss:

Die Komfortzone ist der Ort, den Du kennst. Wo Du dich wohl fühlst und wo Du dich hin zurückziehst. Sie umfasst alle Deine Handlungen und alle Aspekte Deiner Persönlichkeit, an die Du gut gewöhnt bist und die Du automatisch machst.

 

Das bedeutet zum Beispiel: wenn du tendenziell eher Ja sagst, auch wenn du Nein sagen willst, liegt das daran, dass Du dich gut ans Ja-sagen gewöhnt hast. Wenn Du dich selten traust, andere Menschen offen anzusprechen, dann weil Du es selten gemacht hast. Die Komfortzone zu verlassen ist Übungssache.

 

Und was in Deiner Komfortzone liegt ist das, was Du dein Leben lang geübt hast.

 

Ich versuche jetzt, so häufig wie möglich meine Komfortzone zu verlassen. Das heißt, dass ich versuche einfach nicht darüber nachzudenken, ob etwas jetzt komisch, irgendwie awkward sein könnte. Sondern dass ich, nett und höflich natürlich, Dinge tue, die mir grade in den Kopf kommen mit dem Label "Das wäre in dieser Situation wirklich das ungewöhnlichste, was ich tun könnte."

 

Ich glaube, dass das Verlassen der eigenen Komfortzone der beste Weg ist, sich persönlich zu verändern. Und hier komme ich zurück auf den Titel dieses Beitrags:

 

In regelmäßigen Abständen soll es hier ganz praktische Tipps geben, um die Komfortzone zu verlassen. Heute habe ich drei Ideen gehabt, was man tun könnte, um die Komfortzone mal zu verlassen:

  1. Call-a-random-stranger: Nimm dir ein Telefonbuch oder einfach ein Telefon. Such dir per Zufall eine Nummer heraus oder tippe einfach etwas ein. Versuche, ein nettes Gespräch mit der Person zu führen. Du kannst ja zum Beispiel so anfangen:
    "Guten Tag! Ich hoffe es geht Ihnen gut! Ich bin... und mache ein Experiment, in dem ich zufällig mit anderen Menschen ins Gespräch komme. Wie geht es Ihnen?"
    Ich werde das in den nächsten Tagen ausprobieren, und im nächsten Anti-Komfortzone Newsflash darüber berichten (:
  2. Falls vor Deinem regelmäßigen Supermarkt, so wie bei mir, oft gebettelt wird, mache doch mal folgendes:
    Frage die Person, ob sie mit Dir reinkommen möchte, oder falls nicht, was Du ihr mitbringen kannst.
  3. Stehst du grade bei deinem Lieblingsimbiss? Lade die Person vor Dir (vorausgesetzt, dein Preisrahmen lässt es zu, zum Essen ein). Vielleicht esst ihr miteinander?

Ich würde mich sehr freuen, in den Kommentaren Eure Erfahrungen zur Umsetzung dieser Tipps oder anderen Komfortzonenexperimenten zu hören.

 

Noch eine kleine Anekdote vom Wochenende: Ich war mit zwei Freunden unterwegs, als wir an einem kleinen Künstleratelier vorbeikamen. Da dort einige nett aussehende Leute saßen, haben wir einfach mal angerufen und nett gefragt, ob wir uns dazu setzen können. ... Und siehe da: nach einem sehr spannenden und netten Abend sind wir bald mal dort zum Essen eingeladen :)

 

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