Mach was du willst - und es ist dein Ding

Es ist jetzt ungefähr zwei Wochen her, seit das Weltenbastler-Blog online ist.

Es gibt immer noch Momente, in denen ich gar nicht so genau weiß, warum ich überhaupt ein Blog brauche. Und dann gibt es wieder Tage, da ist mir vollkommen klar: das hier gibt mir den Drive den ich brauche, um meine Ideen, Gedanken, Pläne zusammen zu halten.

Quelle: unbekannt

Es passiert einfach unfassbar viel auf einmal. Ich weiß nicht, ob es euch auch so geht, bei mir ist es jedenfalls so. Heute sehe ich das Blog mal wirklich wie das Tagebuch, dass es dem Wortursprung her ja sowieso ist.

Ich sitze grade in Hamburg in einem Hotel - es ist zu warm, aber auf dem Fenster steht: nicht öffnen. Na toll.


Morgen werde ich bei einer Firma in Hamburg eine Energieberatung machen. Darauf bin ich gespannt, und deswegen muss ich gleich ins Bett. Aber auch neben dem beruflichen passiert unglaublich viel - und das hat natürlich einen Grund. Ich habe keine Lust mehr, mir nur vorzustellen, was ich gern tun würde oder darüber nachzudenken, was ein schönes Leben für mich bedeuten könnte.


Ich will etwas machen.

Das führt leider dazu, dass die Tage mehr und mehr von vorne bis hinten verplant sind. Das geht, wenn man sich immer wieder Momente der Ruhe zwischendurch gönnt. Die ganze Zugfahrt durch habe ich geschrieben, und zwar an einem Gedicht mit dem Namen "Der Zeitgeist", zu dem mich der Film "The man from earth" inspiriert hat. Außerdem habe ich nun sage und schreibe 53 Seiten zusammen bei der Geschichte, die ich grade schreibe. Und dann wäre da noch das Konzept für eine nachhaltige und autarke Gemeinschaft in oder um Bonn.


Puh, ich merke, dass mir grade ganz schön der Kopf schwirrt. Aber es ist eigentlich ein gutes Gefühl, weil ich lauter Dinge in mein Leben hole, ganz aktiv und bewusst. Und weil die Dinge so passieren, wie ich sie angehe, und nicht nur wie sie von Außen an mich herangetragen werden.


Da wäre zum Beispiel der Plan und das Ziel, ein Unternehmen zu gründen. Am Sonntag habe ich die Eintragung der Markenrechte für eine Idee von meiner Freundin und mir auf den Weg gebracht. Wenn alles gut geht, kann das Projekt noch dieses Jahr starten.

Es ärgert mich eigentlich grade, dass ich hier so oft ichichich schreibe. Stört das?


Klar, man könnte sagen, du schreibst doch das Blog, ändere das doch einfach. Aber das ist nicht so einfach.


Weltenbastler findet grade seinen Weg. Er ist mitten dabei. Er steht Tag für Tag an der Weggabelung. 


Das Schreiben gehört schon immer irgendwie zu meinem Weg, aber mit jedem Tag verstehe ich besser, warum. 


Ich habe ehrlich gesagt schon das Gefühl, dass die Möglichkeit zu einem Systemwechsel absolut in der Luft liegt. Und ich bin sowas von gespannt darauf.


Nicht öffnen? Hättet ihr wohl gern. 


Ich schätze mal, diese Beiträge sollten fokussierter werden. Aber genaugenommen will ich auch eben nicht so schreiben, wie eine bestimmte Zielgruppe es gerne liest.

Ich hätte lieber die Zielgruppe, die mich gern liest, völlig egal, was ich schreibe. Ich hätte gerne Menschen, die sich für die selben Dinge interessieren, und die Lust haben, darüber zu diskutieren. So, jetzt ist es raus ;-)


Leute, Leute, macht es gut! Ich melde mich diese Woche nochmal. Und wahrscheinlich gleich nochmal :D.

K-Man

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Susanne Pohlmann (Dienstag, 08 September 2015 11:18)

    In 10 Jahren wäre ich gerne Oma. Ich hätte gerne viele Bilder gemalt, unseren Chor erfolgreich begleitet, mich gefreut, wenn mein Gesundheitszustand gleich geblieben wäre. Ich hätte unser Haus energietechnisch modernisiert. Oder ich würde ein Neues bauen. Ich hätte die Kraft gefunden, mich in einem Flüchtlingsprojekt zu engagieren. Ich hätte einen eigenen Blog, in dem ich mich mit Musik beschäftige. Eine Art, die Welt zu verändern, ist auch, Kinder zu bekommen. Diese tragen soviel von einem weiter.