30 Tage Challenge Juli: 5 x die Woche Morgensport

Das Leben in die eigenen Hände zu nehmen bedeutet: es zu tun! Man kann nicht meckern, wie fremdbestimmt man ist, und gleichzeitg nichts alternatives tun.

Das jedenfalls die Theorie. Beziehungsweise der erste Teil der Theorie. Selbstbestimmtheit, Veränderung, Kontrolle: das alles beginnt im Kopf.

 

Der einzige Augenblick, den wir ganz sicher beeinflussen können ist JETZT. Der einzige Mensch, den wir ganz sicher beeinflussen können, sind WIR SELBST.

 

Die andere Seite ist die:

 

Es gibt nicht DIE Lösung, und schon gar nicht jemanden, der dir die richtige Lösung für DICH präsentiert. Das habe ich bei nerdfitness.com gelernt. Und weil ich fleißig an MEINER Welt basteln will, habe ich mir für den Monat Juli vorgenommen, ein bisschen mehr Sport zu machen.

 

 

Gesagt getan klingelte im Juli von Montag bis Freitag der Wecker um 6:00 Uhr morgens, und ab ging es auf die Yoga Matte. Das Work-Out hatte ich irgendwann irgendwo im Internet gefunden, ausgedruckt und auf meinen Schreibtisch geklebt - außerdem einen Zettel mit den Zahlen 1 – 30, zum Abhaken für jeden Tag, zur Motivation.

 

Folgende Erkenntnisse habe ich gewonnen:

 

-          Um 6 Uhr aus dem Bett komme ich zwar auch, wenn ich erst zwischen 23:00 Uhr und Mitternacht, teilweise sogar später ins Bett gehe, allerdings wirkt sich der mangelnde Schlaf direkt auf meine Zufriedenheit aus. Und grade die ersten zwei Wochen ließen mich Freitagabends komplett durch sein, so dass ich meine Wochenendaktivitäten einschränken musste.

 

-          Bei Yoga-Übungen kann man sich leicht den Rücken verziehen, und das konsequente durchziehen hat bei mir zu Rückenschmerzen geführt, die erst jetzt, Mitte August, wieder weg sind.

 

-          5 Tage hintereinander die gleiche Übung ist zu viel. Außerdem habe ich noch eine „in 30 Tagen auf 50 Liegestütze am Stück Challenge gemacht“, so dass ich effektiv jeden Tag des Monats zumindest Liegestütz gemacht habe – ganz ohne Erholungspausen ist denke ich nicht optimal.

 

-          Ich kann 30 Tage durchziehen! Yes!

 

-          Wenn ich vor der Arbeit Sport mache komme ich früher und fitter los, und kann entweder früher gehen oder mache ein paar Überstunden, die ich ausgezahlt bekomme. Ach ja: und morgens einer der ersten zu sein hat auch was, es ist schön ruhig und man sitzt bereits mit einem Kaffee am Schreibtisch, wenn die Kollegen kommen.

 

-          Früh aufstehen fällt mir schwer, aber es wird einfacher, wenn ich mir sage, dass ich aufstehe, um mir etwas Gutes zu tun, und nicht, weil ich los muss zur Arbeit.

 

-          Wenn man nach Hause kommt, und den Sport bereits erledigt hat, ist das einfach schön!

 

 

 

Zusammenfassend fühle ich mich durch die Challenge auf jeden Fall fitter als vorher. Vor allem hat sie mir aber gezeigt, dass ich Ziele, die ich mir setze auch gut erreichen kann, und dass ich dadurch etwas lerne und mir etwas Gutes tue.

 

Deshalb habe ich mir für nächsten Monat auch gleich wieder etwas vorgenommen:


Ich werde 30 Tage auf Facebook verzichten, gar keine Nachrichten lesen, hören oder schauen und außerdem jeden Tag um 22:00 Uhr ins Bett gehen.

 

Wie die August-Challenge läuft schreibe ich dann entweder bald oder im September!

 

 

So long! :)

 

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